Neue Informationen zur 36. Hagen Klassik

Liebe Old- und Youngtimerfreunde,

leider hat die Stadt Hagen nach Corona auch noch die Jahrhundertflut getroffen. Große Teile der vorgesehenen Strecke wurden zerstört. Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung. Leider haben wir auch noch immer keine Genehmigungen der Stadt Hagen, die aktuelle Lage verbessert diese Situation nicht gerade. Ohne die erforderlichen Genehmigungen, können wir noch keine weiteren Nennungen entgegen nehmen.

Gott sei Dank hat keines unserer Mitglieder einen gesundheitlichen, allerdings sehr wohl einen finanziellen Schaden erlitten. Diese Situation ist sicherlich nicht einfach.

An dieser Stelle möchten wir allen Flutopfern gedenken…Wir sind über die Vorkommnisse zu tiefst erschüttert.

Wir halten Euch natürlich auf dem laufenden und versuchen alles um die Hagen Klassik stattfinden zu lassen.

Wir verbleiben mit sportlichen Grüßen

Der Hagener Automobilclub 1905

Aktuelle Information zur 36. Hagen Klassik

Liebe Old und Youngtimerfreunde,

wir sind in den letzten Zügen der Planung für den Ersatztermin am 02.10.2021 für unsere 36. Hagen-Klassik. Die Inzidenzwerte in Hagen gehen aktuell runter, daher hoffen wir die Veranstaltung am 02.10.2021 durchführen zu dürfen.

In den nächsten 2 Wochen erscheint die neue Ausschreibung und das Nennformular auf der Seite Hagen-Klassik.de. Weiterhin wird dann das Online-Nennungsystem geöffnet.

Wir freuen uns auf eine schöne Veranstaltung, welche sicherlich nur unter Corona Auflagen stattfinden darf.

Wir verbleiben mit freundlichen Grüßen

Das Team des Hagener Automobilclub 1905 e.V.

Ein Bericht zur diesjährigen HAC Jupp Schnitker – Fahrt von Frank Schäfer

Der Hagener Automobil Club von 1905 e.V. (kurz HAC) ist nach Eigendarstellung der „älteste Ortsclub“ im Gebiet des ADAC Westfalen. Hiermit ist nun allerdings nicht das (Durchschnitts-)Alter der Mitglieder_innen gemeint. Nein, dieser Club existiert nun tatsächlich schon 116 Jahre! Soviel Tradition verpflichtet, und tatsächlich ist der HAC im Motorsport und darüber hinaus sehr aktiv. Teilgenommen haben wir bisher schon zwei Mal bei der Hagen Klassik (2018, 2019, siehe die Berichte dort). 2020 ist die Hagen Klassik wegen „du weisst schon“ ausgefallen und auch 2021 wird es wohl nichts werden (offenbar kann man sich nicht zu einem Kontaktloskonzept durchringen) – aber: es gibt doch Aktivitäten! Wie auch andere Vereine, so führt auch der HAC diverse Clubfahrten durch. Diese sind insb. für die Vereinsmitglieder gedacht, werden aber leider – wie auch in anderen Clubs- nicht durchgängig wirklich gut von diesen angenommen. Warum auch immer. Was den Arnsberger die Dieter Zantner- ist den Hagenern die Jupp Schnitker-Fahrt. Auch bei letzterer wird einem verdienten und verstorbenen Clubkamerad gedacht und wie in Arnsberg sollte man auch in Hagen eine solche „Clubfahrt“ sehr ernst nehmen! Positiv ist zu erwähnen, dass auch Nicht-Club-Mitglieder für ein geringes Nenngeld von 5,00 EUR teilnehmen können. Das kommt gerade in der Corona-Zeit gut an, und so war das Feld doch besser besetzt als in den Vorjahren.

Für die JSF (ich kürze mal ab) waren folgende Aufgaben angekündigt: Strecke über ca. 90 km in 3,5 Std. ausschließlich nach Chinesen zu befahren. Chinesen komplett unkilometriert und ggf. „besonders gestaltet nach Art des HAC“. Die Aussage „Chinesen sind komplett zu befahren“ (eigentlich ja selbstverständlich?) lies im Vorfeld schon vermuten, dass sog. komplexe Chinesen zum Einsatz kommen. Diese belgisch-stämmige Chinesenmutante ist ähnlich wie ein geschlossener Kreisverkehr zu fahren und wird in der Praxis gerne übersehen oder missverstanden. Zudem sollte bei der JSF auch noch das Einbahnstraßensystem verwendet werden. Wie jetzt? Chinesen und EBS, wie geht das denn zusammen? Chinesen sind doch eindeutig von Anfang bis Ende zu befahren – wie kann es da evtl. Konflikte mit Gegenläufigkeit geben…? Ja, wie schon geschrieben, auch so eine Clubfahrt kann durchaus anspruchsvoll gestaltet sein… Es kam also daraus an, auf der Strecke besonders aufmerksam zu sein. Auch daher, weil die Streckenführung mit OE- und Weiler-Schildern überwacht wurde. Und diese sind in dieser Gegend besonders häufig! Nun denn…

 

Wie so häufig bei einer Clubfahrt war der Start auf einem Firmenparkplatz, dieses Mal bei SinnLeffers in Hagen-Bathey. Hier bekam man seine Fahrtunterlagen und konnte hygienisch-korrekt auf die Startzeit warten. Erste „Aufgabe“, diese musste aus 13 Uhr + (Startnummer * 3) selbst berechnet werden… Der Blick auf den sehr kurzen Fahrerbrief bestätigte die Vorab-Infos… nur unkilometrierte Chinesen, ganz durchzufahren, immer kürzeste Strecke (auch bei den Chinesen!) und auf Einbahnstraßensystem achten. Bei den OE-/Weilerschildern stand der Hinweis „jeder Großbuchstabe des Schildes ist in ein Feld auf der Bordkarte zu verzeichnen“ – aha. Mal was anderes. Die Bedeutung dieser Regel zeigte sich uns Ortsunkundigen erst später auf der Strecke. Punkt 13:42 Uhr ging es los und am Start der erste Aufwecker: Abstandsprüfung/Gatter 20 Zentimer! Och nöö, muss das denn sein? Kleine Entwarnung: wird nur bei Gleichstand gewertet. Na gut, erste Kontrolle direkt aufgeschrieben und los auf die Strecke.

Hier bestätigte sich schnell, dass unkilometrierte Chinesen eine spezielle Herausforderung sind. Die Abstände zw. den einzelnen Fahraufträgen variierten nämlich zwischen ca. 20 Metern und 20 Kilometern. Gerade am Anfang fuhr man extrem lange immer „geradeaus“, wobei auch nur Kreuzungen, Abzweigungen, etc. eingezeichnet waren, die der Fahrtleiter für relevant hielt. Sonst alte Ori-Regel: immer geradeaus. Kennt man ja auch aus der Fahrtschule. Zur Auflockerung waren insgesamt 8 Fragen im Streckenverlauf zu beantworten: An welchem Himmelsbewohner kommt man vorbei? Auf welcher Landstraße fahren wir? Welche 2 Tiere kommen an der Werkstatt zusammen? Welche Biermarken gibt es an der Post? Etc.

Nach einiger Zeit wurde das Volmetal auf der B54 befahren. Hier wurde Strecke gemacht… sehr schöne Gegend, wo wir noch nie waren. Dann die erste Katastrophe. Die 54 war gesperrt und ab „Rummenohl“ sollte die U1 „bis zum Ende“ befahren werden. Leider hatte hier ein besonderer Scherzkeks das Umleitungsschild verdreht, so dass wir statt links (über die Bahn) nach rechts den Berg hoch gefahren sind. Im weiteren Verlauf keine Besonderheiten, daher ist uns der Fehler erst aufgefallen, als wir schon fast in Breckerfeld waren. Nach einigem orientierungslosen Rumgefahre schafften wir es doch wieder nach Rummenohl zurück und zur U1, aber wir hatten da schon – auf Seite 1 des Roadbooks! – einen Zeitverlust von mindestens 30 Minuten. Kacke.

Nachdem wir die B54 irgendwann über die Volmetalbahnstrecke verlassen hatten, ging es wieder auf die Berghöhe. Die Aufgabenstellung in „Berken“ führte nicht nur bei uns zu einiger Verzweiflung. Klar war, hier sollte man mehrere Dreiecke nach Wunsch des Fahrtleiters befahren. Aber wie??? Hin und her überlegt, gedreht und gewendet. Alles passte nicht. Großes Gewusel und zeitweise standen hier sechs Teams und waren planlos. Irgendwann fiel dann der Groschen und wir fanden die Strecke, die der Fahrtleiter wohl haben wollte. War aber schon tricky, da an der entscheidenden Stelle der Chinese fehlte (war nicht nötig, da hier das EBS zum Zuge kam…). Daher verließen wird Berken mit vier B, aber auch weiteren 15-20 Minuten Zeitverlust.

Das konnte nur eines bedeuten: ab jetzt brettern!

Neben einem evtl. Owi-Risiko hat das „Brettern“ bei einer ori-lastigen Fahrt einen weiteren, entscheidenden Nachteil: es wird hektisch und man übersieht gerne Kontrollen oder ganze Aufgabenstellungen. Ggf. vergisst man auch, was recht und links bedeutet. Die Kontrollschilder waren bei der JSF ´21 auch besonders filigran gestaltet und oftmals direkt in Bodennähe angebracht. Fairerweise jedoch (fast) immer nur da, wo man auch mit Kontrollen rechnen musste, also bei den „speziellen“ Chinesen.

Ganze 30 von 50 Fahraufträgen lagen jetzt noch vor uns mit weiteren chinesischen Spezialitäten, z.B. „Kästen“ und Sackgassen, die befahren werden mussten. Langeweile kam zu keiner Zeit auf, auch nicht bei der Umfahrung von „Bäumen“, die schon vor langer Zeit gefällt wurde. Auch sorgten die Ortseingangsschilder zunächst für Heiterkeit und dann immer mehr für Wut. In dieser Gegend besteht eine Sportart offenbar darin, diese Schilder mit möglichst viel Text zu beschriften. Die „Stadt der FernUniversität Hagen“ ist da noch vergleichsweise einfach gewesen. SFUDSH, BSKMK oder auch ZWHBERK waren die Kontrollen, die zu notieren waren – alle Großbuchstaben in ein Feld! Auch grüne Weilerschilder gab es in dieser Gegend mal besonders günstig, so dass jede Mülltonne damit ausgestattet wurde.

Mit gut gefüllter Bordkarte und quietschenden Reifen erreichten wir schließlich das Ziel auf dem Parkplatz des Hagener Freilichtmuseums. Die angesetzten 3,5 Stunden hatten wir aufgrund des U1-Problems auch (mehr als) benötigt! Nach einem kurzen Schnack auf dem Parkplatz konnte man die Heimreise antreten. Ergebnisse sollte es dann per „WhatsApp“ geben. Und siehe da… bereits gegen 21 Uhr brummte die Leitung. Kaum zu glauben, denn die Bordkarten waren doch recht voll gewesen mit dem „HSKKGWT“! Fast noch unglaublicher – mit sagenhaften null Fehlern konnten wir auf Anhieb den ersten Platz erzielen, noch knapp vor den namensgleichen Lokalmatadoren, die dieses Mal nicht im „Kleinstformat“ unterwegs waren. Damit hatten wir nach der ganzen Aufregung nicht gerechnet. Aber, hinten kackt die Ente und wie immer kommt es drauf an, die Stecke zu finden, die der Fahrtleiter haben will. Und das ist uns offenbar trotz massiver Zeitprobleme gelungen.

Fazit: Nicht ganz überraschend anspruchsvolle Clubfahrt mit chinesischem Einschlag. Wunderschöne Strecke und kniffelige Aufgaben. Sehr korrekte/ kulante Auswertung, schnelle Ergebnisse. Verbesserungspotenziale sehen wir noch bei wirklich ein-eindeutigen Regeln und die Baumaffen waren sehr minimalistisch gestaltet. Alles in allem aber mal wieder eine Fahrt mit viel Spaß, Hektik und Adrenalin. So sollte es sein. Hätten wir den massiven Zeitverlust an der U1 nicht gehabt, wäre es sogar noch recht entspannt gewesen. Gutes Training für Ahaus!

Nicole + Thomas sind die neuen Westfalen-Meister im Oldtimersport

Wir gratulieren unseren Mitglieder Nicole und Thomas Schäfer zum Titel der Westfalen-Meister im Oldtimersport. Die LIEBE zum Oldtimersport sorgt schon seit Jahren für Top Ergebnisse. Ich denke auch in 2021 werden wir einige tolle Ergebnisse von den beiden sehen. Hoffen wir nur, dass die Pandemie uns in diesem Jahr keinen Strich durch die Rechnung machen.

Also HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH und viel Erfolg in dieser Saison. Es gilt den Titel zu verteidigen 😉

Frohe Weihnachten

Liebe Freundinnen und Freunde des Hagener Automobilclubs,

ein verrücktes, komisches und trotz aller Beschränkungen auch ereignisreiches Jahr 2020 hat uns, wie auch andere Vereine, schwer getroffen und in Aufruhr versetzt. Unsere Räder mussten weitgehend stillstehen. 

Wir, der Vorstand der HACs, möchten Euch danke sagen.

Danke, dass ihr trotz der vielen Absagen Geduld bewiesen habt.

Danke, dass ihr (natürlich unser Berücksichtigung der Hygienemaßnahmen) da wart, wenn doch was angestanden hat.

Danke, dass ihr stets loyal an unserer Seite gestanden habt.

Gemeinsam haben wir gezeigt, dass unser Clubleben durch Zusammenhalt und Solidarität geprägt ist.

Wir sind sehr stolz darauf, Euch in unseren Reihen zu haben und blicken voller Hoffnung auf 2021.

Auf, dass wir zusammen wieder viele gemeinsame Clubabende und Veranstaltungen erleben und über die Bühne bringen werden sowie bei Rennen wieder an den Start gehen und unseren Verein vertreten können.

Doch zunächst wünschen wir euch alles Gute, schöne Weihnachtstage und vor allem Gesundheit!

Euer

Vorstand des Hagener Automobilclub

Zwischenbericht von Nicole und Thomas Schäfer

Zwischenbericht unserer Youngtimer Rallye Saison 2020

Nachdem aus den bekannten Gründen zum normalen Beginn der Saison (März-April) viele Veranstaltungen abgesagt wurden, haben doch einige Clubs nicht aufgegeben und wenn auch unter Auflagen Rallye`s und Ori`s auf die Beine gestellt.

So konnten wir am 28.06. an der 21. Internationalen DMV Oldtimer Rallye Aachen teilnehmen.    

Veranstaltet durch den Ecurie Aix-la-Chapelle e.V., gab es zwar kein gemeinsames Frühstück und leider auch keine Abendveranstaltung, jedoch war die Sportliche Herausforderung durchaus gegeben. Eine sehr anspruchsvolle 1.GLP auf dem Testgelände der RWTH Aachen haben wir direkt in den Sand gesetzt. Weiter ging es mit Strich-Punkt Aufgaben und diversen Karte bis schlussendlich die von einigen Teilnehmern als „Fischgräte des Grauens“ bezeichnete finale Aufgabe anstand. Beim Versuch diese zunächst „trocken“ zu lösen stießen wir immer wieder auf Probleme. Da uns langsam aber sicher die Zeit davon lief, beschlossen wird diese Aufgabe während der Fahrt zu lösen, was sich im Nachhinein als das einzig Richtige erwies. Für diese Aufgabe durften wir dann auch den Sonderpokal entgegennehmen. Über einen 4. Platz in der Klasse kamen wir jedoch nicht hinaus.

Weiter ging es ab 11.07. zum MSC Rothenuffeln, der eine Kontaktlose Ori veranstaltete.

Kontaktlos bedeutete in diesem Fall, das wir noch nicht mal jemanden aus dem Orgakreis zu sehen bekamen. Der Start erfolgte an drei aufeinanderfolgenden Samstagen durch Anmeldung via QR Code, von nun an lief dann auch die Zeit. Die Aufgaben bekamen wir per e-m@il zugesandt und konnten direkt loslegen. Die als reine Ori gestaltete Veranstaltung hatte jedoch für uns so ihre Tücken das es am Ende nur zu Platz 6. reichte. Allerdings konnten wir eine Menge lernen ;-).

Am 01.08. ging es dann zum Flugplatz nach Bad Sassendorf, von dort startete der AMC Soest seine 8. Börde Klassik. Nachdem der bei der Ankunft durchs Fenster gereichte Kaffee im Auto verteilt war konnte es ja nur besser werden

;-).

Gleich die erste GLP wurde aufgrund fehlerhafter Zeitsynchronisation (GPS anstatt Funkuhr) „versemmelt“. Weiter ging es nach Chinesen und Karten Ausschnitten aus teilweise alten Zeiten.

Bei letzteren durften Straßen die aufgrund des Alters der Karte nicht eingezeichnet waren auch nicht befahren werden. Ebenso galt es in Sonderaufgaben das Einbahnstrassenprinzip zu beachten.

41, 06 Fehlerpunkte genügten für den Klassensieg und einen Sonderpokal für die beste Beifahrerin in Klasse 4. Gesamt wurden wir auf Platz 5 gewertet.

Kommende Veranstaltungen auf unsere Liste sind noch:

28. Arnsberger Klassik am 05.09.

16. Hasten Historic am 26.09.

Ruhrgebiet Classic am 10.10.

RMC Grenzland Klassik 18.10.

Nicole & Thomas Schäfer